Concrete Waves (Einreichung)

Concrete Waves (Einreichung)

 

Image© Baltali, Huss, Rapposch, Stecher

Architektonischer Ausgangspunkt ist die Lärmschutzwand und nicht der Bahnhof selbst, stellt sie doch den eigentlichen Eingriff des Bauprojektes in das Ortsbild dar. Die geschwungene Form symbolisiert den dynamischen Charakter des Unternehmens ÖBB. Die Amplitude der Schwingung nimmt zum Bahnhofsvorplatz, dem Knotenpunkt der Bewegungsabläufe, hin zu. Egal an welchem Punkt der Nutzer an die Lärmschutzwand stößt, unbewusst leitet ihn deren dynamische Form zum Eingang. Die Dynamik der Lärmschutzwand setzt sich in weiterer Folge in den Vordächern sowie den Bahnsteigdächern fort. Letztere verfügen über organisch anmutende Stützen mit stark elliptischem Grundriss, sodass in Querachse zum Gleisverlauf ein hoher Grad an Transparenz erreicht wird. Ausgeführt wird die Lärmschutzwand in einem Spritzbeton-Verfahren, bei welchem vertikale Glasschlitze integriert werden, die den dynamischen Charakter betonen und Durchblicke zu den Bahnsteigen erlauben.

Information

  • Autor(en)
    Gürel Baltali, Csilla Huss, Sebastian Rapposch, Andrea Stecher
  • Veröffentlichung
    2014
  • Herausgeber
    Zement + Beton Handels- und Werbeges.m.b.H.
  • Quelle
    Zement und Beton 5/14
  • Produktgruppe
    Fachzeitschrift Zement+Beton
  • Werk (Dokument)
  • Bildrechte
    ©
    Baltali, Huss, Rapposch, Stecher